Das Spendenjahr 2015

Erst ins Hunderwasserhaus, dann zu Charlie Chapin

Wieder einmal hatten sich Professor Marcell Heim und das Knochenmarkspende-Team ein interessantes Programm für ihre Gäste einfallen lassen.
Zuerst gab es eine interessante Führung durch das Hundertwasserhaus. Dabei wurden nicht nur der Innenhof oder die Aussenanlagen besichtigt, sondern auch eine Musterwohnung und die Tiefgarage. Alles individuell, künstlerisch und sehenswert gestaltet – eben typisch Friedensreich Hundertwasser. Interessant: Die Grüne Zitadelle war das letzte Projekt an dem der österreichische Künstler gearbeitet hatte. Fertiggestellt wurde das große Gebäude 2005, Hundertwasser starb am 19. Februar an Bord der Queen Mary.
Nach der Zitadellenbesichtigung ging es dann ins Restaurant Chaplin im Roncallihaus. Hier wartete ein leckeres Buffet auf die Gäste.
Bevor es allerdings soweit war, bedankten sich Professor Heim und seine Mitarbeiter bei vier Stammzellenspendern mit einem kleinen Präsent, die mit ihrem Knochenmark an Leukämie erkrankten Menschen irgendwo auf der Welt vielleicht das Leben retteten.
Interessant: Bis Ende 2015 waren 37500 mögliche Spenderinnen und Spender in der Datei des Uni-Klimikums, die vom Verein Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt e. V. unterstützt wird, registriert. Davon haben bisher 352 für einen an Leukämie erkrankten Patienten gespendet.
2015 wurden 13 Stammzellenspender und zwei Knochenmarkspender aus der Magdeburger Datei vermittelt. Fünf Spenden gingen ins Ausland, 10 wurden irgendwo an einer Klinik in Deutschland eingesetzt.

Im letzten Jahr gab es insgesamt 852 Damen und Herren, die sich typisieren ließen – entweder direkt in der Uni-Klinik oder bei einer der 12 öffentlichen Aktionen, die der Verein durchführte.
Professor Marcell Heim: "Wir sind jedem dankbar, der sich typisieren lässt oder uns finanziell unterstützt. Jede Typisierung und jeder Cent trägt dazu bei, den Kampf gegen die Leukämie zu führen und vielleicht einem Menschen das Leben zu retten."

Übrigens: Wenn Sie mehr über den Verein, Typisierungen, eventuelle Stammzellenspenden erfahren möchten oder selber eine Aktion planen, stöbern Sie einfach auf unseren Internetseiten oder wenden sich direkt per Telefon an den Verein oder an die Spenderdatei.                                                                                                                                          Thomas Pfundtner

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